]expo: Daniel Melim mit „Rouge“ in der LKB/G, Hamburg, das erste Mal in Europa

LKB/G zeigt die erste Einzelausstellung von Daniel Melim in Europa. Er ist bekannt für seine Murals. Sein „Mural da Luz“ wurde als das berühmteste von São Paulo ausgewählt, was bemerkenswert ist, da São Paulo auch die Heimat anderer hervorragender Street Artists wie OsGemeos, Nunca, Cranio und Eduardo Kobra ist.

Vernissage    Rouge
Datum           25. Januar 2018, 19.00 Uhr
Ort                 LKB/G, Wexstraße 28, 20355 Hamburg

In seiner neuen Ausstellung Rouge beschäftigt sich Daniel Melim mit der Wahrnehmung von „Frauen“ in unserer Gesellschaft und damit, wie er die Behandlung des Themas im Allgemeinen wahrnimmt. Er konzentriert sich auf typische Klischees und Stereotypen von Frauen, mit Bezügen zu Pop Art. Daniel Melim geht damit auf ein brennendes Thema ein, das in der Vergangenheit relevant war und auch in Zukunft sein wird. Dabei weisen ganz grundsätzliche Fragen den Weg in seine Arbeit. Gleiche Rechte, Empowerment oder Chancengleichheit können als Überschriften dafür verwendet werden. Nicht nur durch die #MeToo-Debatte ist dies ein lang bestehendes und sehr präsentes Problem. In den Werken bezieht er sich auch auf Gewalt gegen Frauen durch Texte oder Statistiken (Brasilien ist eines der Länder, in denen es viele Fälle von Gewalt gegen Frauen gibt). Aber auch Gedanken über Schönheit im Gegensatz zu weiblichen Gefühlen und anderen Ausdrucksformen sind enthalten. Der Kontrast von Schönheit und Farben spiegelt sich in verschiedenen Ebenen, Texturen und der Komposition wider.

Kontakt: Daria Elagina
+49 40 – 32597545
d.elagina@lkbg.de
www.lkbg.de

English: This is the first solo exhibition of Daniel Melim in Europe. He is well known for his murals. His “Mural da Luz” was chosen as the most iconic one of São Paulo, which is a great accomplishment knowing São Paulo is the home of other great artists like OsGemeos, Nunca, Cranio and Eduardo Kobra. In his new exhition Rouge Daniel Melim is working on the perception of “women” in our society and how he feels that the theme is handled in general. He is focussing on the cliché and the stereotype of women, with references to Pop Art. Daniel Melim is thus tackling a highly burning issue that has previously been relevant and will continue to be relevant in the future. In doing so, quite fundamental questions point the way in his work. Equal rights, empowerment or equal opportunities can be used as headings for this. Not only through the #MeToo debate, this is a long-fought and very present problem. In the works he also refers to violence against women through texts or statistics (Brazil is one of the countries that have a lot of cases of violence against women). But also thoughts about beauty in contrast to female feelings and other forms of expression are included. The contrast of beauty and colors reflects in varied planes, textures and the composition.

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